Station 6 - Der Wandel des Klimas

Der Wandel des Klimas

Neben den Herausforderungen durch Spätfröste, Trockenheit, Starkregen und Hagel, begünstigt die Klimaveränderung - vor allem durch mildere Winter -die Ausbreitung von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten. Diese führen zu immer größeren Problemen im Acker- und Gemüsebau. Maiswurzelbohrer, Rübenrüsselkäfer, Erdfloh oder Drahtwurm, Blatt- und Spelzenbräune oder andere Pilzkrankheiten verursachen zunehmend Ausfälle, zumal auch die Bekämpfungsmöglichkeiten limitiert sind.

Nicht zu unterschätzen sind auch die Herausforderungen des Klimawandels auf die Tierhaltung und den Waldbau.
Hitzeperioden machen Tieren zu schaffen. Zum Beispiel können Schweine nicht schwitzen und ihren Körper mit Verdunstungskälte kühlen, da sie keine Schweißdrüsen besitzen. Ein technisch effizientes Stallmanagement wird daher immer wichtiger.
Ebenfalls machen diese Klimaextreme dem Wald zu schaffen und können seine natürliche Anpassungsfähigkeit überfordern. Von der Trockenheit gestresset Bäume (vor allem Fichten) oder durch Windwürfe beschädigte Bäume bieten dem Borkenkäfer zusätzlich ideale Bedingungen. Ein Phänomen das auch für uns Leonhofner beim Spazieren gehen am Hiesberg deutlich ersichtlich wird.

Quelle: oeksozial.at

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